
Früh aufstehen und Morgenroutine
Im Februar habe ich an vielen Morgen den Sonnenaufgang gesehen und bin an vielen Tagen um fünf aufgestanden. An einem saß ich bereits um 6 Uhr im Bus ins Büro.
Früh aufstehen hat hier nochmal mehr Wert. Denn die Morgenstunden zwischen 5 und 10 Uhr sind die angenehmsten und frischesten Stunden. Und es gibt weniger Ablenkung von außen. Ich kann meine Morgenenergie gut nutzen.
Meine Motivation dafür stieg gefühlt nochmal, wahrscheinlich auch mit, weil ich es als Wunsch in meiner To-Want-Liste hatte.
Rückblog – meine letzten Tage im Büro
Seit Januar arbeitete ich von Montag bis Mittwoch im Büro. Donnerstag, Freitag half ich beim Autoumbau. Samstag ging’s wieder ins Büro für YouTube und um für meinen Online-Kurs zu filmen.
Ich fahr ja jedes Mal ins Büro mit dem Bus für 0,25$ direkt, ohne Umsteigen. Busse und Metro hier in Panama sind günstig und zuverlässig.
Dabei bekam ich im Februar langsam ein Gefühl von Alltag. Es ist ein bisschen langweilig geworden. Also beschloss ich Mitte Februar: „Es ist Zeit für eine neuen Challenge!“
Also blieb ich auf dem Campingground der Overland Embassy. Schrieb, trainierte, filmte und editierte in der Küche oder am Auto. Super Vorbereitung für unser Leben unterwegs! Ich liebe das einfach, weil es mir Sicherheit schenkt: ungewohnte, neue Situationen vorher üben.
Autoumbau
Im Februar hat der Patrick richtig gerockt. Er hat die Couch Sofa Kombi fertig gebaut. Meine Aufgabe war es, alle Türverkleidungen abzuschrauben, zu schleifen, zu ölen und wieder einzubauen.
Dann hat Patrick die Küche konstruier. Gerade baut er die Schubladen wieder ein. Er hat unser Boxio in einen schönen Toilettenkasten gebaut, der auch als Stuhl verwendbar sein wird.
Durch unser Residenz hier in Panama hat das Auto keinen TIP mehr bekommen. Wir konnten unsere „Permiso de Circulación“ bis Ende Februar auf insgesamt 5 Monate verlängern, weil ja unsere Bremsen kaputt waren.
Weil das Auto war nicht fahrtüchtig und das hat uns eine Werkstatt bestätigt. Doch im März gab es keine Verlängerung, aber unsere Entscheidung! Auto bis Ende März fertig bauen und dann die Fähre nach Cartagena nehmen. Projektende März deckt sich lustigerweise auch mit unserer Schätzung am Anfang.
Das bedeutet für uns: noch 14 Tage für die wichtigsten Aufgaben beim Umbau. Dann packen und das organisatorische für die Verschiffung regeln. Wir haben uns für Kolumbien direkt entschieden. Mit dem Ticket für die RoRo Ferry können wir vorm Zoll eindeutig zeigen, dass das Auto das Land verlässt .
So sind die Chancen am höchsten, dass wir kein Bußgeld bekommen. Wir sind ja hier im Einwanderungsverfahren und wollen das vermeiden.
Letzte Aufgaben für März
Die Hängeschränke müssen gebaut und angebracht werden. In der Küche fehlt die Arbeitsplatte und die Anbindung an Wasser und Gas. Die Anschlüsse liegen unterm Bett bereit. Die korridierte Bremsleitung lassen wir in der Werkstatt nebenan reparieren. Die sollen auch gleich die Solarplatte auf dem Dach befestigen.
Dann fehlen nur noch Kleinigkeiten, wie Licht und Mugge anschließen. Die Installation der Dusche haben wir auf dem Fußboden vorbereitet. Das wird aber erst mal noch verschoben.
Wenn du wissen willst, wie wir den Vario Umbau bis Ende März abschließen und wie die Vorbereitungen zur Verschiffung nach Kolumbien laufen: Abonniere unseren Newsletter, dann bekommst Du Deinen Reminder per Mail.
Unser Valentinstag
Patrick und ich haben noch nie einen Valentinstag, so speziell nur für uns gefeiert. Wir haben gleich ein ganzes Valentins-Wochenende draus gemacht und es war wundervoll.
Wir sind nachmittags ins Casco gefahren, als 1. zum Friseur und danach in ein peruanisches Restaurant. Haben dann im Apartment unseres Freundes übernachtet und sind am nächsten Morgen Richtung Altos de Campaña gefahren. Das ist in der Nähe von Valle Anton, wo es touristisch ist.
Altos de C ist ein Geheimtipp der Locals, ganz in der Nähe. Dort haben wir dann eine Nacht übernachtet und sind am nächsten Morgen durch den Jungle spaziert, bevor es zurück ging.
An einem anderen Wochenende waren wir mit unserem deutschen Freund und seiner Freundin in Punta Chame am Pazifik. Abends waren Pat und ich am Meer dem Rauschen lauschen und Sterne gucken. Wir haben eine wirklich außergewöhnliche Boots Tour unternommen, wo wir Delfine von ganz Nahem gesehen haben.
Momentan ist der Pazifik hier relativ kalt, weil im Winter Meeresströmungen mit Nährstoffreichem Wasser durchfließen. Dafür gibt es Quallen, denn irgendwas ist ja immer.
Da wo sich Pelikane und andere Vögel sammeln, sind riesige Fischschwärme unterwegs. In dieser „Fischsuppe“ ist Angeln leicht! Wir haben ein riesigen Fisch, einen Uriel rausgeholt, Thunfisch artig, mit dunklem Fleisch. Den haben uns von einem Fischer direkt zubereiten lassen: sehr, sehr lecker.
Hoopiverse und Training im Februar
Ich habe im Februar an 2 Samstagen ungefähr 10 Kurs- Videos, ein Warm-up und einen cool Down aufgenommen. Auch über die technische Einbindung in meine WordPress Umgebung bin ich mir klar geworden.
Die Videos hoste ich bei vimeo und für den Mitgliederbereich gibt es verschiedene WP-Plugins. Das will jetzt umgesetzt werden!
Mit meiner 1. Worldwide Cooperation mit 9 starken Hula Hoop Frauen aus USA, England, Australien und Kanada zum Valentinstag hatte ich mega Spaß.
Richtig cool war die Motto Idee. Dafür hatte ich mir extra rote Ballerinas und Haarschmuck gekauft und eine Instagruppe zum Austausch erstellt. Schreibe mir, wenn du beim nächsten Mal dabei sein willst!
Mit meiner Januar & Februar Insta Posting Challenge hatte ich schon Erfolg, aber vor allem hat sie mir gezeigt, was mit Hula Hoop und Insta funktioniert: Tutorials und Tipps. Ich habe insgesamt rund 100 Follower dazugewonnen!
Nachdem ich im Januar die 30 Tage Yoga-Challenge mit Charlie Follows gemacht hatte, hing ich Anfang Februar bissel durch. „Ziel geschafft, was kommt jetzt“ – Stimmung. Habe mich dann spontan für den Fokus Spagat entschieden und bin dort auch ein gutes Stück weiter gekommen.
Weiter habe ich mich mit Hula Balance beschäftigt. Vor 2-3 Tagen der Durchbruch! Zum 1. Mal: 3x hintereinander, 15 sek. Hoop Balance auf dem Kopf geknackt, was mich wirklich sehr glücklich macht!! Da arbeite ich schon seit mehr als einem Jahr regelmäßig daran.
Das war so ein Training, wo ich die Ganze Zeit nicht richtig reingekommen bin und es nicht so gefühlt hab. Hab’ mich trotzdem durchgewurschtelt und als letztes die Balance probiert. Auf einmal dieser Riesenerfolg, als Geschenk vom Universum für mein durchhalten!

Dann habe ich im Februar das 1:1 Coaching mit Kristin LaHoop begonnen und angefangen, meine Performance Idee mit dem Lied „Legends Never“ vom PC-Spiel League of Legends, umzusetzen. Das war Tobis Lieblingslied und die letzte League of Legends Seasons, die er spielen konnte.
Endlich! Ich arbeite mit einer richtig tollen Künstlerin und Freundin an meiner 1. Solo Hula Hoop Nummer als Hommage an meinen lieben Sohn Tobias. Lies’ hier mehr über meine Story! Wieder mal so ein Ruf, der mich über Instagram erreicht hatte.
Aktuell spüre ich die Mondphasen sehr intensiv. Beim ersten Vollmond hab ich mich entschieden, noch mal von meinem Hoop Yoga Konzept abzurücken und meinen Online Kurs als kurze Lerneinheiten – als Hula-Hoop Pause zu gestalten.
Denn für die meisten Menschen ist das, das größte Problem. Die meisten sagen: „Ich habe keine Zeit.“ Meine Hoopiverse Hula Hoop Pause gestalte ich mit kurzen Übungssequenzen, die gut in den Alltag passen.
Außerdem hab ich Vollmond Anfang Februar mein Jahr 2026 visualisiert und einen schönen Blockbeitrag dazu geschrieben. Den aktuellen Vollmond, vor zwei Tagen, also schon im März, habe ich als Blutmond und Mondfinsternis beobachtet.
Ausblick März
…habe ich mir für mein Training einen Free Flow Fokus gesetzt. Ich möchte also morgens anstatt Yoga frei Hula Hoop spielen und tanzen. Da bin ich jetzt seit ein paar Tagen dran und ich muss sagen, das fühlt sich erst mal sehr ungewohnt an. Ich bin frühs noch nicht warm, möchte also vorsichtig anfangen. Was für ein schöner Weg, freu’ mich drauf!
Nach zwei Monaten Mobilität und Krafttraining mit Yoga und dann Spagat, freue ich mich jetzt auf meinen Flow März. Dazu brauche ich 3x die Woche 20min Kraftsession mit meinen neuen Kurzhanteln. Schließlich bleibe ich nicht von alleine jung.
Das könnte ein guter Jahresrhythmus werden. 2 Monate Kraft und Mobilität, z.B. Brücke und Spagat. Im dritten Monat „Morgentanz“ ich im Flow plus effektive Kraft Sessions, damit meine Muckis bleiben!
Das könnte ein guter Jahresrhythmus werden. 2 Monate Kraft und Mobilität, z.B. Brücke und Spagat. Im dritten Monat „Morgentanz“ ich im Flow plus effektive Kraft Sessions, damit meine Muckis bleiben! Hier gibts mehr über Trainings Planung!
Was hab ich im Februar gelernt?
Wir haben für uns gelernt, dass wir Dinge für uns ändern können, wenn wir sie nicht mehr fühlen. Wir waren Anfang des Monats überarbeitet, unmotiviert. Also gönnten wir uns ein paar Tage Entspannung am Valentinstag Wochenende und danach am Meer.
Durch das Auto TIP Zoll Thema sind wir drauf gekommen, dass es langsam Zeit für uns wird! Das wir loswollen – on the road – auf unsere Reise. Und vielleicht war unsere Motivation Anfang des Monats deshalb niedrig.
Wir hatten ja gesagt, wir bauen so lange, wie wir brauchen und jetzt ist der Punkt erreicht! Nach einem halben Jahr Panama und Bus umbauen. Es ist zwar noch nicht alles 100% – aber hey!
Wofür sind wir diesen Monat dankbar?
Jovin hat einen neuen Ausbildungsplatz als Zimmermann. Ich bin so dankbar dafür, dass ich ihm vertraut habe, dass er das alleine schaffen kann: organisieren, Anrufe zu tätigen, Termine einhalten. Das hat er super gemacht Dafür gab es diesen Ausbildungsplatz mitten im Ausbildungsjahr.
Ich bin dankbar für die Energie, die der Mond schenkt und dass wir seine Phasen aktiv beobachten.
Ich bin froh, dass wir das immer besser schaffen, in unseren Themen Chancen zu sehen. Dass unser Auto-Tip nicht verlängert wird, ist zwar doof – aber eben auch unsere Chance! Jetzt klotzen wir ran und Magie passiert.
Der Termin lässt uns schneller werden lassen und wir arbeiten seitdem noch besser zusammen! Meine Entscheidung, mit Büro aufzuhören, hat mir 2 Stunden Zeit geschenkt, solange saß ich im Bus. Ich habe angefangen, draußen zu trainieren. Dabei dachte ich immer: „Das ist viel zu warm!“
Hab es trotzdem gemacht und mir gezeigt, dass ich das schaffen und auch ohne Klimaanlage trainieren kann! Das gibt mir für die Reise ein sicheres Gefühl. Ich bin dankbar, dass ich in so einem wunderbaren Körper wohne. Wenn du dir mehr von deinem Training erwartest, lies‘ hier.
Tschakka und auf den März!!!
