Das Gefühl, in Panama City zu leben… es gibt hier unendlich viele Facetten. Der Hauptstadtdistrikt ist Heimat für knapp 1,1 Mio. Menschen, mit ganz unterschiedlichen Lebensweisen, Wünschen und Vorstellungen. Das hier ist so fernab von Schwarz und Weiß. Es gibt alle möglichen Farben: Lila, Pink, Türkis, Blau und Rot… Die Häuser sind bunt gestrichen, Menschen und Straßen lebendig.
Meine Morgenroutine à la Panamá

Mein Tag ist eigentlich nicht viel anders als in Dresden und doch sehr verschieden. Ich stehe gegen 6 Uhr auf. Danach gibt es Tee und Kaffee, ich mache meine Zahnpflege und beginne den Tag mit Yoga. Dann bereite ich Frühstück vor und gehe mit Patrick ins Büro. Dort bleibe ich, bis wir mittags für 2 bis 3 Stunden Siesta machen.
Begegnungen, die Heimat schaffen
Auf dem Weg zum Büro komme ich an der schönsten, rund 100 Jahre alten Bäckerei, „Panadería von Santa Ana vorbei. Dort arbeitet Elsa. Ich rufe ihr ein „Hola, buenos días“ zu und sie antwortet genauso herzlich.

An der nächsten Ecke begrüße ich zwei Männer. Sie grüßen zurück. Sie stehen um diese Uhrzeit immer da. Einer sitzt an einer Eistruhe unter einem Sonnenschirm.
Er verkauft gekühlte Getränke und „Crema de Avena“, in warmem Wasser oder Milch gekochten Hafer, den die Panameños gern zum Frühstück trinken. Der andere steht an der Ecke gegenüber am Straßenschild und nickt mir zu. Beide schenken mir ein Lächeln.
Als ich bei den „Los Canaleros“, einem Straßenimbiss, vorbeilaufe, ruft mir die Verkäuferin „Ya llegó!“ zu. Das heißt „schon angekommen“. Nach kurzem Überlegen, weiß ich, was wieder da ist. „Pipa fría“, eisgekühlte Kokosnuss, die wir gern bei ihr kaufen und die seit ein paar Tagen ausverkauft war.

Ich freue mich, dass sie weiß, was wir in der Tropenhitze gern trinken. Diese Menschen reichen mir, um mich hier heimisch zu fühlen. Ich bin froh, dass wir im Büro eine Klimaanlage haben. Denn früh um acht ist es bereits 28 Grad warm.
Casco Viejo fühlt sich nach Zuhause an
Wir leben in Casco Viejo. Im November sind wir wieder umgezogen, nur ein paar Straßen weiter. Das läuft bei uns inzwischen routiniert ab. Wir wohnen zum ersten Mal im Leben in einer WG mit einem französischen Freund. Von der Straße des Apartments aus kann man das Meer sehen. Der Panamakanal ist fußläufig erreichbar. Direkt von hier aus starten 2 wunderbare, beleuchtete Fahrradwege und Spaziermöglichkeiten.

Zum Glück haben unsere Fahrräder noch mit auf die Palette gepasst. Wir fahren oder gehen fast täglich einen der beiden Wege. Innerhalb der Stadt ist Fahrradfahren zwar möglich, aber abenteuerlich und je nach Stadtviertel auch gefährlich. Man sollte sich unbedingt erkundigen, durch welche Viertel man fährt und im Dunkeln nur gut ausgeleuchtete Fahrradwege nutzen.
Panamas Pazifikradwege – Ausflug & Erholung direkt vor der Haustür
Ein Glück, dass diese schönen Wege quasi direkt vor unserer Haustür starten. Die Cinta Costera ist die 3,5km lange Umgehungsstraße für Casco Viejo, die die koloniale Altstadt und das Herz Panama Citys wie ein U umschließt. Die Avenida Amador ist ein 3,5km Kilometer langer Damm mit Straße, Fahrrad- und Fußwegen und liegt am südlichen Ende des Panamakanal

Beide Wege sind auch im Dunkeln ein schönes Ziel, um sich den Kopf vom Großstadttrubel freizuradeln. Es gibt auf dem Damm zur Isla Flamenco mehrere Aussichts Plattformen („Mirador“), Bänke, Toiletten und viele Streetfood Wägen, die Eis, Getränke, typische Snacks und Souvenirs anbieten. Fahrräder leihen kannst du direkt in Casco.
Meist weht dort ein kleines Lüftchen. Im Dunkeln sieht man die Skyline und die vielen Schiffe, die auf die Einfahrt in den Panamakanal warten, bilden am Horizont eine blinkende Lichterkette. Wir haben auch untergegangene Segler gesehen, wo nur noch der Mast aus dem Wasser ragt.

Der Damm wurde vor ungefähr hundert Jahren angelegt und mit der Erde aufgeschüttet, die aus dem Kanal herausgeschaufelt wurde. Die beiden Fahrradwege sind ein wirklich schönes Ausflugsziel für Städter und Touristen und am Wochenende trifft sich Panamá dort!
November Rückblog
Im November ist einiges passiert und ich konnte viele Punkte auf meiner To-Want-Liste Q4 abhaken. Zum Beispiel habe ich meine letze deutsche Steuererklärung und weiteren deutschen Papierkram abgehakt.

Mit dieser Liste passieren magische Dinge. Ich werde das in 2026 weiterführen und habe mich eben bei Judith für den Jahrerückblog 2025 angemeldet. Wenn du auch bloggen möchtest, oder dein Blog frischen Wind braucht, sei dabei! Das wird toll.
Online Business Aufbau – November 2025 Panamá
Mein Ziel bis Ende 2025 10 Blog Beiträge zu veröffentlichen schaffe ich. Seit kurzem habe ich meinen Workflow angepasst. Ich spreche die Artikel mit der iOS Sprachmemos App ein und lasse sie dort automatisch transkribieren. Mein selbst konfigurierter Custom GPT „Lektorat Lessing“ hilft mir bei Korrektur, Struktur, Sortierung und dem Finden von Zwischen- Überschriften.

So konnte ich meinen Arbeitsaufwand pro Artikel von Tagen auf unter 5 Stunden reduzieren. Solche Tools sind essenziell für mich und meinen Business Grundsatz, dass ich maximal 5 Stunden am Tag arbeiten möchte. Patrick sagt immer: „Sonst bekommst du von unserer Reise ja gar nichts mit!“
Mit meinem Projekt „Utes Hoopiverse“ komme ich richtig gut voran. Letzte Woche habe ich meinen allerersten Hula Hoop Blog Artikel veröffentlicht. Lies gerne „Meine 17 Gründe, warum du HulaHoop spielen solltest“ und melde dich beim frisch erstellten Newsletter an. Dort schreibe ich über meine Bewegungsreise und gebe Dir Denkanstöße und Übungen auf Deinen Weg.

In der vergangenen Woche habe ich zwei Videos aufgenommen. Ein Anfänger Hula Hoop Tutorial, wie du den Hula Hoop um den Bauch drehst und meinen ersten Hoop-Yoga Flow zum mitmachen. Das werden meine allerersten Freebee gleichzeitig mein Start mit YouTube. Das macht mich schon ein bisschen stolz. Die Videos habe ich im Büro von Formatnull Ventures gedreht. Herzlichen Dank!

Dafür musste ich vor 2 Wochen die WoMo Baustelle schweren Herzens Patrick überlassen. Frau kann eben nicht auf zu vielen Hochzeiten tanzen. Einen Teil seiner Arbeit hat Patrick ins Büro verlegt. Dort kann er Holz abmessen schneiden, sägen und kleben und zeitweise vor der Hitze Panamas fliehen.

An den Wochenenden sind wir wie geplant regelmäßig aus der Stadt geflüchtet. Zweimal ging es nach Valle Antón, beziehungsweise in die Nähe, zum Wandern und Baden im Wasserfall.
Letztes Wochenende waren wir in Portobelo an der Karibik. Dort hat uns besonders die Ruhe und die schöne Natur beeindruckt. Wir mögen es, wenn Orte wenig touristisch erschlossen sind.

Beim Schreiben merke ich, wie mir dieser Rückblog Kraft gibt und motiviert. Ich bin so dankbar, dass wir, mein Mann und ich uns für diesen Weg entschieden haben und ihn gemeinsam beschreiten.
Wir lesen uns …

Manchmal sind es die kleinen Begegnungen, die unser Leben leichter und schöner machen. Welche Momente haben dich im Novemeber heimisch fühlen lassen? Ich freue mich über jeden einzelnen Gedanken und deine kleine Geschichte in den Kommentaren!

Huhu Ute,
man ist das spannend bei euch! Glückwunsch zum YouTube-Start und zu deinen 0,00-Angeboten! Ich feier dich und deinen Mut.
Ganz liebe Grüße zu dir
Tereza
Liebe Tereza,
🧡- lichen Dank für Deine Grüße und Wünsche! Ich geb’s zu: ich feier‘ mich auch. Das traue ich mich mittlerweile. Ist vielleicht auch leichter, wenn man unterwegs ist … Und die Arbeit mit meiner inneren Kritikerin hat sich sehr verändert… bin auf einem guten Weg, was nicht heißt, dass ich mit ihr „fertig“ bin (das wird man wohl nie).
Viel liebe Grüße zurück